Infothek Knie (13)

Was versteht man unter Arthrose?

Arthrose bezeichnet Abnutzungs- und Verschleißerscheinung der Gelenke. Arthrose ist einerseits eine natürliche Folge unseres Alterungsprozesses. Bei fast 70% der über 65-Jährigen lassen sich im Röntgenbild  Zeichen für eine Arthrose feststellen. Andererseits kann es  jedoch auch bei jüngeren Personen zu einem frühzeitigen Gelenkverschleiß kommen. Man unterscheidet unterschiedliche Schweregrade der Arthrose. Die Behandlung variiert je nach Stadium.

 

 

Arthrose-konservativ

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Neue Therapiemöglichkeiten mittels Kniegelenks- Arthroskopie

Gelenke müssen über viele Jahrzehnte Tag für Tag verlässlich arbeiten und zum Teil höchsten Belastungen standhalten. Damit sie diese Funktionen optimal erfüllen können, bedarf es eines gesunden Knorpels. Der Knorpel sorgt einerseits für die reibungslose Bewegung des Gelenk, andererseits ist er in der Lage, Belastungen und Stöße bis zum siebenfachen unseres Körpergewichts aufzufangen und zu dämpfen. Wenn die konservativen Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft sind, oder eine deutliche Verschlechterung des Zustandes zu erwarten ist, muß eine operative Therapie in Erwägung gezogen werden.

Schäden am Gelenkknorpel können altersbedingt, durch übermäßige Belastung (Sport, Beruf, Übergewicht), zu wenig an Bewegung, Kreuzbandriss, Meniskusriss oder auch Sportunfälle bedingt sein. Eine Behandlung ist oft schwierig, da der Knorpel nicht durchblutet wird und dem Gewebe daher die Fähigkeit fehlt, sich selbst zu regenerieren.

Der Verlust von Knorpelsubstanz ist irreversibel, d.h. ein Knorpelschaden heilt nicht. Tiefer gehende Knorpeldefekte führen, wenn sie unbehandelt bleiben zur Arthrose, d.h. einem erheblichen Gelenkverschleiß. Bei größeren Knorpelschäden muss deshalb erwogen werden, den Knorpel operativ zu behandeln um der drohenden Arthrose vorzubeugen. Hierbei bieten sich arthroskopische, d.h. minimal- invasive Operationsverfahren an. Bei der Arthroskopie erfolgt die Operation mittels Minikamera über zwei lediglich 2-3 mm kleine Zugänge.

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Einen Schaden am Kniegelenk zu reparieren, ohne das empfindsame Gelenk aufschneiden zu müssen, war schon immer ein Idealvorstellung. So wundert es nicht, dass das Hineinschauen in Gelenke mittels optischer Instrumente, erstmalig schon vor fast 100 Jahren versucht wurde. Die Verwirklichung dieses Wunsches hat zu Beginn der 90er Jahre seine unvergleichliche Erfolgsgeschichte begonnen und ist heute aus der modernen Kniechirurgie nicht mehr weg zu denken: die Gelenkspiegelung oder Arthroskopie.

Arthroskopie_Knie

Was bedeutet Kniearthroskopie?
Wörtlich übersetzt bedeutet "arthros" = Gelenk und "skopein" = hineinschauen. Heute versteht man unter einer Kniearthroskopie jedoch nicht nur das Hineinschauen in das Kniegelenk, sondern vor allem auch das gleichzeitige minimal-invasive Reparieren des Gelenkschadens.

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Bei der Kniescheibenverrenkung / Kniescheibenluxation springt die Kniescheibe aus der vorgesehen Gleitbahn nach außen heraus. Dabei kommt es zu häufig zu Verletzungen von Bändern, Knorpel und Knochen. Meist springt die verrenkte / luxierte  Kniescheibe von selbst wieder in ihre Gleitbahn, wenn das Knie gestreckt wird. Nach einer Kniescheibenluxation schwillt das Kniegelenk meist stark an und ist schmerzhaft. Eine ärztliche Untersuchung ist dringend angeraten, um den entstandenen Gelenkschaden genau fest zu stellen und eine optimale Behandlung einzuleiten.

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Ein Meniskusriss gehört zu den häufigsten Ursachen für Kniebeschwerden. Die rechtzeitige Diagnose und eine optimale Behandlung sind wichtige Voraussetzungen um einen dauerhaften Gelenkschaden (Arthrose) vorzubeugen.

Meniskusriss

Was ist der Meniskus und wofür brauchen wir ihn?
Auch wenn man meistens von „dem Meniskus“ spricht: Es gibt in jedem Knie zwei davon, den Innen- und den Außenmeniskus. Beim Meniskus handelt es sich um eine halbmondförmige elastische Scheibe aus Knorpel die sich zwischen den Gelenkflächen des Ober- und Unterschenkelkonchens befinden. Wann immer wir unser Kniegelenk bewegen, verschieben sich auch die Menisken zwischen den Gelenkflächen. So sorgen sie für eine Stabilisierung und gleichzeitig als Puffer für eine optimale Druckverteilung zwischen den Gelenkflächen.

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Der Kreuzbandriss gehört zu den häufigsten Sportverletzungen. Die optimale Behandlung durch einen Spezialisten kann entscheidend sein, dass der Betroffene rasch wieder sportfähig wird und kein Dauerschaden am Kniegelenk entsteht.

Baenderriss

Wozu brauchen wir ein vorderes Kreuzband?
Das vordere Kreuzband ist eines von 4 wichtigen Stabilisierungsbändern im Kniegelenk und verhindert, dass sich der Unterschenkel gegenüber dem Oberschenkel nach vorne verschiebt. Es ist in etwa kleinfingerdick und hat eine Reißfestigkeit von über 200 kg. Während die beiden Seitenbänder, nämlich das Innenband und das Außenband, durch die Haut gut zu tasten sind, ist sowohl das vordere als auch das hintere Kreuzband in der Tiefe des Kniegelenkes verborgen.

Was sind die Folgen nach Kreuzbandriss?
Durch einen Riss des vorderen Kreuzbandes wird das Knie instabil. Ist die Instabilität nur mäßig stark, kann ein Riss des Kreuzbandes unter Umständen viele Jahre unerkannt bleiben und dem Betroffenen zunächst keine Beschwerden machen. Andererseits jedoch kann es zu einem Wackelgefühl im Knie und sogar zu wiederholtem Wegknicken des Beins kommen. In der weiteren Folge eines Kreuzbandrisses kommt es häufig zu einem Meniskusriss und Knorpelschaden. Hieraus entwickelt sich dann mit großer Wahrscheinlichkeit im Laufe von Jahren ein schwerer Kniegelenksverschleiss, eine Arthrose.

Wie wird ein Kreuzbandriss diagnostiziert?
Ein Knie-Spezialist kann durch die exakte klinische Untersuchung die vermehrte Beweglichkeit des Unterschenkels gegenüber dem Oberschenkel festgestellen (Lachman - , pivot shift - Test). Das exakte Ausmaß der Knieinstabilität kann mit einer speziellen Messapparatur (Rollimeter, KT 1000) bestimmt werden. Zusätzliche Sicherheit bei Verdacht auf einen vorderen Kreuzbandriss gibt die Kernspin Untersuchung (MRT), insbesondere dann, wenn zusätzliche Begleitverletzungen wie ein Meniskusriss oder Knorpelschaden vermutet werden.

Welche Behandlungsformen gibt es beim Riss des vorderen Kreuzbandes?
Ist das vordere Kreuzband gerissen, resultiert in fast allen Fällen ein mehr oder minder lockeres bzw. wackeliges Knie. Patienten mit nur geringer Instabilität sind die idealen Kandidaten für die nichtoperative Therapie. Hierbei versucht man, durch entsprechendes Kraft- und Koordinationstraining der Beinmuskulatur das Kniegelenk wieder zu stabilisieren. Insbesondere bei Patienten mit einem niedrigen körperlichen und sportlichen Anspruchsniveau kann auf eine Operation oft verzichtet werden, da sie im Alltagsleben kaum Symptome spüren und auch die Gefahr einer frühzeitigen Arthrose (schwerer Gelenkverschleiß) nicht allzu groß ist.

Allen Patienten mit ausgeprägter Knieinstabilität und höherem körperlichem Anspruchsniveau muss dringend zu einer Operation mit Ersatz des Kreuzbandes geraten werden, anderenfalls droht eine frühzeitige Arthrose. Dies gilt umso mehr, je jünger der Patient ist. Bei der operativen Therapie wird das fehlende vordere Kreuzband durch ein kräftiges Ersatzgewebe, in aller Regel ein körpereigenes Sehnentransplantat, ersetzt. Hierdurch soll das Kniegelenk nach der Heilungsphase seine natürliche Stabilität wiedererlangen.

Wie sieht die operative Versorgung bei vorderem Kreuzbandriss aus?
Bei einer Kreuzbandoperation wird das gerissene, nicht mehr funktionsfähige vordere Kreuzband durch ein Ersatzgewebe (Transplantat) ersetzt. Heute wird von allen Kniespezialisten der Ersatz mit einer körpereigenen Sehne empfohlen. Die Operation sollte minimal-invasiv, d.h. durch Arthroskopie erfolgen. Als Transplantat können entweder zwei Sehnen an der Innenseite des Oberschenkels (Semitendinosussehne, Grazilissehne) verwendet werden oder ein Teil aus der Kniestrecksehne (Patellasehne). Das Sehnentransplantat wird durch je ein Bohrloch im Unterschenkel- und im Oberschenkelknochen in das Kniegelenk passgenau eingezogen und im Knochen mit bioresorbierbaren Implantaten, sich selbst auflösenden Spezialschrauben, befestigt. Im Rahmen des Heilungsprozesses wächst das Transplantat in den Knochen ein und übernimmt die Funktion des Kreuzbandes.

Was bedeutet Double-Bundle Technik
Um bei einer Kreuzbandersatz-Operation die Anatomie und Funktion des natürlichen Kreuzbandes möglichst exakt wieder herzustellen, wir heute diskutiert, das Sehnentransplantat in jeweils zwei, statt  einem Bohrkanal im Unterschenkel und Oberschenkel-Knochen zu fixieren. Bisher scheint diese aufwendigere Zwei-Bündeltechnik (double bundle) jedoch keine eindeutigen Vorteile gegenüber der Einbündeltechnik zu zeigen.

Welche Komplikationen können nach einer Kreuzband-Operation auftreten?

Allgemeine Operationsrisiken sind Wundheilungsstörungen, eine Infektion des Gelenkes oder eine Thrombose im Bein. Auch bei Einhaltung aller erdenklichen Sicherheitsmaßnahmen sind diese Risiken zwar grundsätzlich nicht gänzlich auszuschließen, aber letztendlich gering. Spezielle mit der Operation verbundene Komplikationen sind eine verbleibende Restinstabilität des Kniegelenkes oder eine Bewegungseinschränkung, d. h. eine fehlende volle Streck- oder Beugefähigkeit des Kniegelenkes. Die Risiken sind reduzierten sich, wenn ein Kreuzband - Spezialist die Operation durchführt.

Wie sieht die Nachbehandlung bei Kreuzband-Operation aus?
Durch Einsatz moderner, minimal-invasiver Operationstechniken ist die Beeinträchtigung und Rehabilitationszeit nach Kreuzband-Operation recht kurz. Es ist in aller Regel ein Klinikaufenthalt zwischen 1 und 3 Nächten erforderlich.

Für einen optimalen Heilungsprozess ist zum einen die aktive Mitarbeit des Patienten, zum anderen eine professionell begleitende Physiotherapie (Krankengymnastik, Lymphdrainage, Trainingstherapie) erforderlich. Als Leitlinie für den Verlauf nach der Operation gilt nachfolgende Aufstellung, wobei selbstverständlich individuelle Abweichungen empfohlen werden können:

  • Entlastung des operierten Beines durch Benutzen von Gehstöcken (ca. 20 kg Teilbelastung) für etwa 2-3 Wochen.
  • Unmittelbar nach der Operation beginnend Anspannungsübungen zum Muskeltraining und sanfte Physiotherapie wie Lymphdrainage und Krankengymnastik.
  • Thromboseprophylaxe durch Kompressionsstrumpf und Blutverdünnungsmedikamente bis 10. Tag nach der Operation.
  • Kühlpackungen sowie ggf. Einnahme eines entzündungshemmenden Medikamentes (z.B. Diclofenac, Ibuprofen) zur Abschwellung und bei Schmerzen.
  • Schutz des operierten Kniegelenkes in einer speziellen Bewegungsschiene (Brace) für ca. 6 Wochen.
  • Nach ca. 6 Wochen Beginn einer intensiveren Trainingstherapie zur Verbesserung von Kraft, Koordination und Ausdauer.
  • Nach ca. 6-8 Wochen erstes Training auf Radergometer, nach ca. 8-10 Wochen Walking, nach ca. 12-14 Wochen ist leichtes Joggen möglich.
  • Sportarten mit Stop-and-go-Bewegungen (Ballsportarten wie Fußball, Basketball, Tennis etc.) sowie mit erhöhtem Verletzungsrisiko (Ski- und Snowboardfahren, Inlineskaten etc.) sollten für ca. 6-8 Monate gemieden werden, da das Transplantat erst nach dieser Zeit vollständig eingeheilt ist.
  • Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit nach einem solchen Eingriff hängt stark von der Art der beruflichen Tätigkeit ab und sollte individuell besprochen werden.

Weitere Informationen rund um das Thema "Kreuzbandriss" finden Sie auch unter folgenden Links auf unserer Website klinik-am-ring.de:

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Was versteht man unter Arthrose?

Arthrose bezeichnet Abnutzungs- und Verschleißerscheinung der Gelenke. Arthrose ist einerseits eine natürliche Folge unseres Alterungsprozesses. Bei fast 70% der über 65-Jährigen lassen sich im Röntgenbild  Zeichen für eine Arthrose feststellen. Andererseits kann es  jedoch auch bei jüngeren Personen zu einem frühzeitigen Gelenkverschleiß kommen. Man unterscheidet unterschiedliche Schweregrade der Arthrose. Die Behandlung variiert je nach Stadium.

 

 

Arthrose-konservativ

Riskofaktoren für Arthrose sind:

- Übergewicht

- Fehlstellung der Gelenke (z.B. O- oder X-Beine)

- Sportarten mit höherer Verletzungsrate (z.B. Fußball, Skifahren)

- Berufe, bei denen schwere Lasten gehoben oder getragen werden müssen

- Inaktivität d.h. zu wenig Bewegung

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Bei der Knorpeltransplantation handelt es sich um ein innovatives Operationsverfahren, das ermöglicht Knorpeldefekte mit Hilfe körpereigener Gelenkknorpelzellen zum Ausheilen zu bringen. An der Stelle des Defektes wächst originäres Knorpelgewebe.

Knorpeltransplantation

Wie funktioniert die Knorpeltransplantation?
Im ersten Schritt werden durch einen minimal-invasiven Eingriff (Arthroskopie) dem Patienten Knorpelzellen entnommen. In einem Speziallabor werden die Knorpelzellen zunächst vermehrt und nachfolgend auf einer Trägermembran angeiedelt. Diese knorpelzellhaltige Membran wird in einem zweiten operativen Eingriff über einen 3 bis 4 cm großen Schntt in das beschädigte Gelenk eingepflanzt. Die Knorpelzellen vermehren sich weiter, während sich die Trägermembran rückstandslos abbaut (=bioresorbierbar). Innerhalb von ca. 8 Wochen ist Knorpeldefekt vollständig aufgefüllt.

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 Der Ersatz des Kniegelenkes durch ein künstliches Gelenk ist in Deutschland in mehr als hunderttausend Fällen pro Jahr zu einer der häufigsten orthopädischen Operationen geworden. Dank technischer Weiterentwicklung und umfangreicher operativer Erfahrungen zeigen sich nach einem künstlichen Gelenkersatz bei fortgeschrittener Arthrose in aller Regel hervorragende Ergebnisse. Die Haltbarkeit eines künstlichen Kniegelenkes (Endoprothese) wird heute mit 15 Jahren und länger beziffert.

Kniegelenk---Prothese

Wann ist ein künstliches Kniegelenk (Endoprothese) sinnvoll?

Kuenstliches_Kniegelenk_1

Der Ersatz des Kniegelenkes durch eine Endoprothese sollte immer dann ernsthaft erwogen werden, wenn trotz entsprechender Behandlung des Kniegelenkverschleißes (vgl. Gelenkverschleiß / Arthrose) die Lebensqualität des Betroffenen durch zunehmende Schmerzen dauerhaft gestört ist. Konkret heißt dies, dass erst bei starker Arthrose und nur bei entsprechenden Beschwerden, d.h. meist Schmerzen, ein künstliches Gelenk in Betracht kommen sollte. Sind diese Kriterien erfüllt, kann jedoch auch bei jungen Menschen ein künstliches Gelenk eingesetzt werden. Der Zeitpunkt des künstlichen Gelenkersatzes muss immer kritisch abgewogen werden. Einerseits ist zwar die Haltbarkeit eines künstlichen Gelenkes begrenzt (ca. 15–20 Jahre), wobei danach ein Prothesenwechsel möglich ist, andererseits kann durch den künstlichen Gelenkersatz die Lebensqualität und Mobilität des Betroffenen extrem verbessert werden.

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Das Kniegelenk ist bei jedem Schritt einer Stoßbelastung bis zu 300 Kilogramm ausgesetzt. Bei einem Langstreckenlauf kommt da einiges zusammen ! Solchen enormen Belastungen kann das Kniegelenk nur standhalten, wenn alle beteiligten Strukturen – Knochen, Knorpel, Bänder, Kapsel, Menisken und die Muskulatur – reibungslos zusammenarbeiten.

Laeuferknie

Was bedeutet Läuferknie?
Das Läuferknie ist ein durch Überlastung bedingter Reizzustand auf der Aussenseite des Kniegelenkes. Die Betroffenen klagen häufig über Schmerzen des Kniegelenks, die typischerweise an der Außenseite und erst nach einer gewissen Zeit des Laufens auftreten. Gewöhnlich werden die Schmerzen während des Laufens immer stärker, sodass die Laufeinheit abgebrochen werden muss. Nach Beendigung des Laufens verschwinden die Schmerzen meist sehr rasch und treten gewöhnlich bei Alltagsbelastung nicht mehr auf. Sportarten wie Tennis, Fußball etc., die eigentlich das Kniegelenk erheblich stärker belasten, können meist problemlos ausgeübt werden. Nur selten finden sich eine Schwellung oder Überwärmung als Zeichen einer Gewebsentzündung.

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Häufig klagen auch junge Menschen über Knieschmerzen. Oft besteht hier die Angst, dass sich schon in frühem Alter ein Verschleiß entwickelt an dessen Ende eine schwere Arthrose stehen könnte.

Vorderer_Knieschmerz

Was ist unter "Chondropatia patellae" zu verstehen?
Übersetzt man den medizinischen Fachbegriff Chondropathia patellae, so bedeutet Chondropathia „Knorpelleiden“ und patellae „an der Kniescheibe“. Synonym wird auch der Begriff "femoro patellares Schmerzsyndrom" oder schlicht „vorderer Knieschmerz“ benutzt. Da die Schmerzen verstärkt im Jugend- oder frühen Erwachsenenalter auftreten, macht sich der Betroffene meist große Sorgen, da er befürchtet, dass die Schmerzen im Laufe der Jahre stärker werden und er an einem frühzeitigen Gelenkverschleiß, d.h. Arthrose, leidet. Der Verlauf der Erkrankung ist jedoch insgesamt gut. In der Mehrzahl der Fälle verschwinden die Schmerzen spontan. Deshalb ist die Aufklärung des Patienten über das Wesen seiner Erkrankung ein wesentlicher Schritt der Behandlung.

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Bei Sprüngen und nachfolgender Landung wirken extreme Kräfte auf das Kniegelenk. Kommt es aufgrund von Überlastung zu chronischen Schmerzen am unteren Pol der Kniescheibe, der Patellaspitze, wird dies als Patellaspitzensyndrom oder jumpers knee bezeichnet. Es handelt sich um eine chronische, schmerzhafte, degenerative Überlastungserkrankung des Sehnen – Knochen Übergangs an der unteren Kniescheibenspitze. Besonders häufig sind Sportler aus Disziplinen mit hohen Sprunganteilen wie Volleyball, Basketball, Weitsprung,  Hochsprung, etc. betroffen.

Patellaspitzensyndrom

 

Bei verspäteter oder unzureichender Behandlung des Patellaspitzensyndroms / jumpers knee drohen dem Sportler langfristige Trainings- und Wettkampfpausen, bis hin zur Sportaufgabe. Eine  frühzeitige Diagnose und gezielte Therapie sind für den Heilungserfolg beim Patellaspitzensyndrom  entscheidend.

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Knieverletzungen sind ein häufiger Grund, weshalb Patienten einen Orthopäden aufsuchen. Vor allem sportlich aktive Menschen haben ein erhöhtes Risiko, eine Knieverletzung zu erleiden. Zu den häufigsten Knieverletzungen zählt der Meniskusriss und der vordere Kreuzbandriss. Für die optimale Behandlung ist eine exakte Diagnose und somit eine umfassende Abklärung, ggf. inklusive einer Kernspin Tomographie (MRT) erforderlich. Knieerkrankungen können akut, d.h. plötzlich z.B. durch einen Unfall eintreten, können aber auch schleichend über die Zeit durch Abnützung oder chronische Überlastung entstehen.

Knieverletzungen

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